MC Condat auf Rügen Teil II.
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Für die Conpost...
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Nach einer reibungslosen, zügigen Fahrt ohne Stau, kamen wir relativ früh am Campingplatz in Göhren/ Rügen an und konnten uns an der netten Rezeption problemlos einchecken. Wieder einmal kam Heiners Pfadfindervergangenheit zum Tragen und er besorgte uns ein nettes Plätzchen zum Zelten zwischen lauter anderen netten jungen Leuten nah beim Strand. Was uns gleich angenehm auffiel, war die fröhliche Musik, die uns aus allen Ecken entgegenschallte. Dazu tanzten einige rotgesichtige Sächsisch sprechende Zeltnachbarn rhythmisch geübt um ihre Bierkästen herum. Nachdem alle ihre geräumigen Zelte im Kreis aufgestellt und ihre durch Zeltstangen verursachten Augenverletzungen verarztet hatten, konnten wir endlich essen gehen. |
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wie es wirklich war...
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Schon um 20 Uhr rollten wir schließlich auf dem Campingplatz Göhren ein und hätten vor lauter Rauchschwaden der grillenden Wohnwagenbesitzer fast die Rezeption verfehlt. Axel und Jürgen übernahmen die schwierige Aufgabe, uns einzuchecken. Es gab da Aufkleber für 2 Nächte-Bleiber, Papierkärtchen zum Schranke betätigen und Formulare mit peinlichen Fragen (wie heißen Sie, wat woll'n Se hier, könn' Se lesen?). Nach nur 1 Stunde mit grummelnden Mägen, lästernden Bemerkungen und dem Genuss diverser Biere aus unserem Versorgungsfahrzeug, war es endlich soweit: Zelte aufbauen!!! Im Abstand von ca. 5 cm hatten wir massenhaft Platz, um all unsere 5-10-Mann-Zelte lässig nebeneinander aufzubauen und auch noch um unsere heiß geliebten Mopeds in Sichtweite neben den Mülltonnen und singenden Sachsen abzustellen. |
| Für die Conpost... |
Eine Offenbarung dieses Restaurant direkt neben der "Muschelbar". Fischplatten und Fischpfannen waren der Renner unter uns ausgehungerten Naturfreunden mit Hang zur Kartenzahlung (die dort leider nicht möglich war...). |
| wie es wirklich war... |
Inzwischen begann es dunkel zu werden, die Stimmung stieg und nach Ankunft von Marén (sie hatte "irgendetwas" mit Heiner zu tun), hatte auch der müdeste Biker wieder genug Energie, um sich auf den beschwerlichen Weg in Richtung Fischrestaurant am Strand zu begeben. |
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Für die Conpost... |
Freudig erregt stimmten wir uns nach diesem sehr schmackhaften Essen auf eine Fortsetzung des netten Abends am Strand ein. Ein Wortspiel jagte das andere, eine Pointe die nächste und nur mühsam gelang es uns, Pille aus der Muschelbar fortzuzerren, die einladend am Wegesrande lag. |
| wie es wirklich war... |
Nach dem Genuss diverser Fischplatten, Fischpfannen, Fischstäbchen, Fischburger, Sheba-Fisch-und-weg, Duett des Zanders an seiner Zitrone, Der Hecht auf seinem Bett an der Muschel...äh aber ich schweife ab.... Jedenfalls danach ging's auf zum Strand. ENDLICH! |
| Für die Conpost... |
Am Zeltplatz hieß es nun, all die mitgeführten Strandutensilien herauszusuchen und uns von den bereits sehr lieb gewonnenen Sachsen zu trennen, die inzwischen mit leeren Bierflaschen Federball spielten. |
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wie es wirklich war...
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Zurück am Zelt durchwühlten wir eifrig unser Versorgungsfahrzeug nach Zitronen, Salz, Rotwein, Bier, Tequila, Chips, Salzstangen, Schokolade, Keksen, Flips und Decken, warfen den tanzenden Sachsen ein paar Erdnüsse zur Beruhigung rüber und tänzelten leichtfüßig zum Strand hinunter.
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Für die Conpost...
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Der kleine Liederfreund begleitete uns die ganze Nacht und einen Teil des Morgens. Einige von uns spielten Wasser-Boccia, andere frönten dem Wassertreten, begleitet von lauten Hu- und Ha-Rufen und hatten aus Versehen vergessen, sich eine Badehose anzuziehen. Kurz: Ein gelungener Abend!
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wie es wirklich war...
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Der Rest des Abends und ein Großteil des Morgens bestand hauptsächlich aus Bier-aus-dem-kalt-gestellten-Kasten-im-Meer-holen, Wein öffnen, Schokolade auswickeln, Zitronen-mit-Pilles-Scheckkarte-zerschneiden, Tequila-aus-einem-lächerlich-kleinen-roten-Hut-trinken, Chips essen, Heike-zwingen-unanständige-Witze-zu-erzählen, vergeblich-versuchen-den-Mond-mit-einer-Taschenlampe-anzuleuchten und sich-zu-wundern-warum-es-schon-wieder-so-hell-ist.
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Für die Conpost...
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Leider mussten wir am nächsten Tag zum großen Teil wieder zurück nach Berlin und so reichte die Zeit gerade, um morgens zusammen zu frühstücken, die Zelte abzubauen und uns wehmütig von unseren sächsischen Freunden zu verabschieden.
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wie es wirklich war...
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Der "Morgen" danach war geprägt von Ingolfs Schnarchen in seinem Zelt, 2 Brötchen für jeden, Aspirin von Marcus und diversen Sprüngen in die Ostsee zum Wachwerden.
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Für die Conpost...
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Die Fahrt zurück verlief sehr harmonisch mit vielen kleinen Pausen zum Espressotrinken und gemeinsamem Absingen von Bikerliedern: "Waterloo"- (HeiFisch-Bike), "ich bin der Zapfsäulen-Mann" (Pille-Bike), "Es gibt Öl, Baby" (Steffen-Bike) und "I'll meet you at midnight" (Marcus-Bike). Insgesamt, eine tolle Fahrt, klasse Organisation, super Wetter - wenn auch zeitweise verdunkelt durch die Abgaswolke von Steffens CB 400. Kurz: Dit mach'n wa no'ma'!
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wie es wirklich war..
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Viele Stunden und mehrere Liter Wasser später, sowohl in Form von Ostsee als auch Mineralwasser, sahen wir uns endlich wieder in der Lage, uns aufs Motorrad zu setzen. Je länger die Heimfahrt dauerte, desto mürrischer wurde Hells Angel Pille, denn leider konnte er bei Dunkelheit nüscht mehr durch sein cooles verspiegeltes Visier erkennen. Als dann auch noch dieser Wolkenbruch los ging, der ja laut Axel "gleich vorbei sein würde" und uns dann aber ausdauernd bis Berlin begleitete, wirkten alle irgendwie weniger gut gelaunt. Außer natürlich Steffen und Heike, die ja eine Regenkombi anhatten..... :-) |
| Für die Conpost... |
Netter Zug auch von der Condat, diese Fahrt als Workshop zur internen Kommunikation abzurechnen. Danke noch mal an alle, die dies ermöglicht haben! |
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wie es wirklich war...
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Trotz dieser sehr unvorteilhaften Fotos, die es da jetzt im Intranet zu sehen gibt , der unverschämt hohen finanziellen Nachforderungen unseres Versorgungsteams (Heike: 0,53 DM, Axel: 0, 33 DM) waren sich doch alle einig: Nächstes Mal fahren wir nach Braunschweig zum Frauencatchen. |
©Heike Fischer, 8.10.00