MC Condat auf Rügen Teil I.
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Für die Conpost...
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Nach monatelanger, minutiöser Planung war es endlich soweit: Die Condat-Angel Motorrad-Tour würde am Pfingstwochenende stattfinden. Vorausgegangen war ein reger konstruktiver Email-Austausch von Vorschlägen:
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Einer dieser Studenten hatte es im Nebensatz an die Motorrad-Mailingliste geschrieben: Woll'n wa nich' ma' ne Tour zusammen machen? Darauf folgten ca. 535 konfuse Mails von diversen Mitstreitern mit jeweiligen Zielvorschlägen: |
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| Für die Conpost... |
Schnell hatte sich ein Planungsteam zusammengefunden, um bei mehreren angeregten Besprechungen alles Notwendige zu organisieren. Auch Heikes Packliste trug sehr zum geordneten Ablauf der Vorbereitungen bei. Jürgen und Achim erklärten sich schnell bereit, mit dem Auto von Volker unsere Versorgung während der Fahrt und danach zu übernehmen. |
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wie es wirklich war...
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Kurzentschlossen fanden sich einige Freiwillige, um im Walhalla bei mehreren Bieren festzustellen, dass man "das irgendwie" organisieren müsste. Immerhin fanden wir heraus, wer mit wollte: Heiner Bernd, Pille Pilz, Heike Fischer, Steffen Winter, Axel Stoffenberger., Jürgen Nickelsen, Achim Brauer, Volker Klann, Tom Schwotzer, Marcus Gottwald, Ingolf Haberer und so ein paar hundert Freunde von Heiner. Alle zu erledigenden Aufgaben waren schnell auf die Nichtanwesenden Jürgen und Achim verteilt, da die sich ja nicht wehren konnten und außerdem noch nicht einmal ein Motorrad hatten....
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Für die Conpost...
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Auf einer stringent geführten Sitzung wurden die Dinge festgelegt, die wir unbedingt zum Überleben an der Ostsee benötigen würden:
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wie es wirklich war...
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Die überlebensnotwendigen Dinge waren schnell identifiziert:
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Für die Conpost...
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Pünktlich um 8.00 Uhr morgens trafen wir uns also am 10.6.00 an einem zentralen, sehr gemütlichen Rastplatz im Norden Berlins, um unsere Motorräder fachmännisch zu begutachten, letzte Routenplanungen auszutauschen und schon einmal ein paar Lieder für den Abend zu proben. Diszipliniert einigten wir uns auf eine Reisegeschwindigkeit von 100 km/h und wählten Heiner zu unserem Anführer.
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| wie es wirklich war... |
Verschlafen rollten gegen 14.00 Uhr alle Mitfahrer so nach und nach auf unserem Treffpunkt Aral-Tankstelle ein und scharten sich bewundernd um Pille, der sich als Hell's Angel verkleidet hatte und zum ersten Mal auf dieser Reise seine V Max für DM 5,33 voll tankte. Die ersten Biere wurden ihrer Bestimmung zugeführt, 378 Fotos von den Motorrädern geschossen und ein origineller Witz nach dem anderen gerissen (außer über Heiners Motorrad). |
| Für die Conpost... |
Mit vor Aufregung pochenden Herzen begaben wir uns um 8.30 auf den Weg in den goldenen Osten. |
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wie es wirklich war...
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Gegen 15.30 Uhr erinnerte sich Heiner, dass wir ja eigentlich an die Ostsee fahren wollten und scheuchte uns brutal von unserem Lager neben den Zapfsäulen hoch mit den Worten "mir nach!". Da er der einzige war, der wusste, wohin wir wollten und wie man da hin kam, waren wir dann auch relativ schnell bereit und machten uns mit heulenden Motoren, hängender Zunge und Chips bekrümelten Visieren auf den Weg gen Osten.
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| Für die Conpost... |
Da wir ja etwas von der schönen Landschaft sehen wollten, hatten wir uns für eine Route abseits der Autobahn entschieden und rollten gemächlich hintereinander, anderen Motorradfahrern freundlich zuwinkend die B96 hinauf. |
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wie es wirklich war...
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Kein langsam fahrendes Fahrzeug war vor uns sicher, kein lächerliches Mohnblumenfeld ein Grund, die Fahrt zu verlangsamen (schließlich gibt's in Berlin auch Blumen). Dummerweise konnten wir nicht in einem Stück durchbrettern, da wir ständig Pilles V Max betanken mussten (diverse Tankstellenbesitzer verdienten sich an ihm eine goldene Nase mit astronomischen Tankrechnungen um die 6/7 DM).
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Für die Conpost...
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Regelmäßig machten wir eine kleine Rast, um die Fahrt so angenehm und stressfrei wie möglich zu gestalten. Auch wollten wir natürlich Rücksicht nehmen auf die schwächer motorisierten Fahrer. Volker z. B. hatte sich eine Dragstar 125 geliehen und fuhr sozusagen motorradführerscheinlos" mit dem wohl glänzendsten und neuesten Motorrad (mit lächerlichen 200 km auf Tacho) zwischen unseren alten Kisten. |
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wie es wirklich war...
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Jeder Schokoriegel wurde mit Bemerkungen bedacht ("das versaut uns jetzt den Schnitt um mindestens 5 Minuten!") und anschließend gnadenlos wieder aufgeholt. Wir fahr'n noch weiter! |
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©Heike Fischer, 8.10.00 |